ADFC-Kreisverbände begrüßen Schulkinder mit Bannern für Schulstraßen
Zum Schulstart am 15. September haben sich zahlreiche bayerische Kreisverbände an einer Banneraktion beteiligt. Unter dem Motto „Bitte lasst das Auto stehen – wir wollen Radfahren oder gehen!" wurden an teilnehmenden Schulen Banner aufgehängt,...

…die Familien zu einem umweltfreundlicheren und gesünderen Schulweg aufrufen. So können Kinder und ihre Eltern selbstwirksam und aktiv an der Verbesserung der Verkehrssicherheit mitwirken.
Am ersten Morgen des neuen Schuljahres begrüßte der ADFC Miesbach die ankommenden Erstklässler, Erstklässlerinnen und weitere Schulkinder mit dem Banner, das nun für zwei Wochen am Schulzaun hängen bleibt. Auch an Schulen in Hausham und Holzkirchen wurden die Schriftzüge angebracht und in Oberasbach im Landkreis Fürth hängen ebenfalls Banner an den Schulen vor Ort. Der ADFC Kreisverband Traunstein hängte das Transparent zum Schulstart an der Grundschule Traunwalchen auf und schaffte es damit in eine Regionalausgabe der PNP. In Coburg hat der örtliche ADFC den Schriftzug prominent in der Innenstadt platziert. Viele weitere bayerische ADFC Kreisverbände haben sich an der Aktion beteiligt, die auf eine Initiative des ADFC Hamburg zurückgeht.
Gemeinsam mit dem VCD unterwegs
Zeitgleich zur ADFC-Aktion hat auch der VCD Bayern im Rahmen des Projekts „Sicher zur Schule" ein eigenes Banner an Schulen verteilt. Das Projekt unterstützt Familien und Schulen mit einem Schulweg-Check und weiterem Material bei aktiven, selbstständigen Schulwegen. ADFC und VCD unterstützen sich gegenseitig und weisen jeweils auf die andere Aktion hin – ein Beispiel dafür, wie unterschiedliche Verbände mit einem gemeinsamen Ziel zusammenwirken können.
Schulstraßen als zentrale Forderung
Die Banneraktion wird begleitet von der zentrale Forderung des ADFC Bayern nach Schulstraßen, die den unmittelbaren Schulumkreis zumindest zu Unterrichtsbeginn für den Kfz-Verkehr sperren – nach Vorbild von Paris, Wien und mittlerweile auch Hamburg – und so den Verkehrsdruck durch sogenannte Elterntaxis reduzieren sollen. Ergänzend fordert der ADFC Bayern Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts sowie flächendeckende, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern erarbeitete Schulwegepläne.
Eva Mahling, Vorsitzende des ADFC Bayern, erklärt: „Der Schulweg ist für viele Kinder der erste selbstständige Weg im Straßenverkehr. Eltern können mit ihren Kindern üben, wie man ihn sicher bewältigt. Die sicheren Bedingungen dafür müssen Kommunen und Politik schaffen – bis zum Schultor. Dort sind Schulstraßen die wirksamste Maßnahme für das sichere Ankommen der Kinder. Deshalb setzen wir uns bayernweit für ihre Einführung ein."



